Überlegene Leistung bei der Schadstoffentfernung
Systeme zur Wasserbehandlung mittels gelöster Luftflotation bieten unübertroffene Fähigkeiten zur Entfernung von Verunreinigungen, die regelmäßig sowohl gesetzliche Anforderungen als auch betriebliche Erwartungen übertreffen. Das grundlegende Prinzip dieser überlegenen Leistung beruht auf einem einzigartigen Mechanismus der Blasen-Partikel-Anheftung, bei dem Verunreinigungen aktiv an die Oberfläche gehoben werden – statt darauf zu warten, dass sie sich durch Schwerkraft absetzen. Die mikroskopisch kleinen Luftblasen, die während des Verfahrens der Wasserbehandlung mittels gelöster Luftflotation erzeugt werden, schaffen eine enorme Oberfläche für die Anheftung von Partikeln; pro Kubikmeter behandeltem Wasser stehen dabei Millionen von Anheftungsstellen für Blasen zur Verfügung. Diese umfangreiche Kontaktfläche stellt sicher, dass selbst die kleinsten suspendierten Partikel – einschließlich solcher, die mit konventionellen Verfahren typischerweise nur schwer zu entfernen sind – effektiv gebunden und ausgeschieden werden. Die Technologie der Wasserbehandlung mittels gelöster Luftflotation zeichnet sich insbesondere durch die Entfernung von Verunreinigungen mit geringer Dichte aus, wie z. B. Öle, Fette, Algen und feine suspendierte Feststoffe, die andernfalls längere Absetzzeiten oder zusätzliche chemische Behandlungsschritte erfordern würden. Die Ölabscheiderate liegt durchgängig bei einer Effizienz von 95–99 %, wodurch diese Systeme für Industrieanlagen mit Kohlenwasserstoffkontamination, Betriebe der Lebensmittelverarbeitung, die mit Fetten und Ölen arbeiten, sowie für sämtliche Anwendungen, bei denen die Entfernung von Lipiden entscheidend ist, von unschätzbarem Wert werden. Das Verfahren behandelt gleichzeitig mehrere Verunreinigungsarten in einem einzigen Behandlungsschritt und macht dadurch separate Ölabschöpfer, Klärbecken oder spezialisierte Entfernungseinrichtungen überflüssig. Eine weitere entscheidende Stärke der Wasserbehandlung mittels gelöster Luftflotation ist die Flexibilität hinsichtlich der Partikelgröße: Das Verfahren bewältigt effektiv Partikel im Bereich von submikronen Kolloiden bis hin zu größeren suspendierten Feststoffen mit Durchmessern über 100 Mikrometer. Diese breite Bandbreite an behandelbaren Partikelgrößen bedeutet, dass Anlagen vielfältige Abwasserströme ohne aufwändige Vorbehandlung oder Klassifizierung nach Partikelgröße verarbeiten können. Die schonende Flotationswirkung erhält empfindliche biologische Flocken in Anwendungen mit biologischen Behandlungsverfahren und bewahrt so die Integrität nützlicher Mikroorganismen, während unerwünschte Verunreinigungen entfernt werden. Temperaturschwankungen beeinträchtigen die Leistung der Wasserbehandlung mittels gelöster Luftflotation nur minimal – im Gegensatz zu biologischen Verfahren, deren Effizienz bei kalten Betriebsbedingungen deutlich sinkt. Diese Temperaturunabhängigkeit gewährleistet eine zuverlässige, ganzjährig konstante Leistung unabhängig von jahreszeitlichen Schwankungen oder Temperaturänderungen im Prozess. Die konzentrierte Beschaffenheit des abgetrennten Schlammes – typischerweise mit einem Feststoffgehalt von 3–6 % im Vergleich zu 0,5–2 % bei konventionellen Absetzverfahren – reduziert die Anforderungen an nachgeschaltete Entwässerungsstufen und senkt damit die damit verbundenen Entsorgungskosten erheblich.